Welche Aktien eignen sich für Covered Call Writing?

Das neue Jahr beginnt und ich fange an, wieder nach neuen Investments Ausschau zu halten.

Dabei konzentriere ich mich auf zwei einfache Strategien. Cash secuered Puts und covered Calls.

Gerade mit den covered Calls versuche ich einen monatlichen Cashflow aufzubauen, unabhängig einer Dividende.

Abgesehen davon, das es in der aktuellen Marktlage nicht ganz einfach ist, sollte man sich bei dieser Strategie auch die richtigen Unternehmen raussuchen.

 

Die Unternehmenssuche

Ich selbst suche Unternehmen nach ihren fundamentalen Daten aus. Denn im Grunde möchte ich ein langfristiges Investment tätigen.

Ich nutze dazu meine Value Investing – Grahamformel.

Für mich ist wichtig, das ich ein Unternehmen zu einem guten Preis bekomme. Dies bedeutet meist auch, das ich erst einmal ins sogenannte „fallende Messer“ greife.

 

Grundvoraussetzung für das Schreiben von Optionen

Suche ich mir ein Unternehmen für meine Strategie aus, versuche ich darauf zu achten, das ich genügend Prämien für meine Optionen erhalten kann.

Dies bedeutet für mich, das ich schaue, wieviel Prämie ich für eine Option erhalten würde, welche 10% über dem aktuellen Kurs steht.

Denn für diese Option, mit einem Monat Laufzeit, möchte ich mindestens 1% des möglichen Investments.

Hierzu ein Beispiel.

Wenn ich 100 Aktien von XYZ jetzt kaufen würde, würde mich das 5.000 € kosten. Der Kurs pro Aktie steht dabei bei exakt 50 € und für ein risikoloses covered Call writing, benötigen wir 100 St. davon.

Nun schaue ich mir an, was ich an Prämie erhalten würde, wenn ich einen Call bei 55 € verkaufen würden. Für diesen Call würde ich mindestens 50 € haben wollen.

Somit habe ich Spielraum, wenn die Aktie fallen sollte. Steigt sich aber nach dem Kauf direkt, wird mein Strike des Calls nicht gleich erreicht.

 

Der Preis der Aktie

Aktuell halte ich zwei recht niedrige Positionen, wenn man sich den Aktienpreis ansieht. Dies ist mit Problemen behaftet.

Denn umso niedriger der Aktienpreis, umso schwieriger wird es, noch rentable Optionsprämien einzunehmen, ohne unnötiges Risiko einzugehen.

So habe ich mir einige verschiedene Aktien angesehen. Dabei bin ich zu dem Entschluss gekommen, das der Aktienkurs bei mindestens 50 €/$ liegen sollte. Somit bekommt man nicht gleich riesige Probleme bei den Prämien, wenn die Aktien fallen.

Bei REITs hingegen sehe ich das etwas anders. REITs sind in meinen Augen ein Investment, rein auf die Dividenden bezogen. Hier ist das Schreiben von Calls eher die Sahne auf dem Kuchen.

Aber auch hier sollte man darauf achten, das der Kurs nicht zu niedrig ist. Zumindest nicht, wenn man auch bei REITs vorhat, Calls zu schreiben.

Kommentare (2)

  1. Bei Aktien, bei denen ich in erster Linie auf die Dividende aus bin, schreibe ich gerne mal sehr lang laufende Calls, u.U. sogar atm. Das ist natürlich keine Strategie für Aktien, die gerade einen guten Lauf haben oder gar deutlich unterbewertet sind, aber in Zeiten, wo der gesamte Markt schon nicht mehr ganz günstig ist, ist das für mich eine gern genutzte Strategie.

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    • Das ist sicherlich nicht verkehrt. Somit hätte man gerade in der jetzigen Phasen die Verluste gut begrenzen können. Wäre auch eine Exitstrategie, sobald Werte als Überbewertet anzusehen sind.

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