Verfeinerung der Strategie

Wer bei mir ins Menü schaut wird feststellen, das der Menüpunkt „Abzahlstrategie“ verschwunden ist. Stattdessen wurde der Menüpunkt „Cashflow Investing“ hinzugefügt. Unter diesem Menüpunkt sind alle Artikel der Abzahlstrategie aufgelistet.

Doch warum habe ich dies gemacht? Ändere ich schon wieder meine Strategie?

Nein. Die Strategie bleibt dieselbe. Jedoch ist die Strategie auf Einkommensgenerierung ausgelegt. Hierfür wollte ich einfach keinen eigenen Namen vergeben, da es bereits einen gibt. Cashflow Investing.

Was ich jedoch gemacht habe ist, der Strategie auch endlich festere Regeln zu geben, was mit meiner aktuellen Anlagesituation zu tun hat.

 

Wofür investieren?

Warum investieren wir? Um einfach nur möglichst viel Geld anzuhäufen über Kurssteigerungen? Um uns an Unternehmen zu beteiligen? Oder um Geld aus Geld zu machen, dies jedoch unabhängig, wie der Kurs der Aktien steht?

Ich für meinen Teil, will Geld erwirtschaften. Oder am erwirtschafteten Geld von Unternehmen teilhaben.

Kurssteigerungen sind dabei in meinen Augen ein Goodie, aber kein Must have. Kurssteigerungen würden mir jedoch helfen, mehr Geld mit den aktuellen Aktienbeständen zu machen, da hierdurch mehr Prämien durch Optionsverkäufe generiert werden können.

Was ich sagen will, ich persönlich investiere, um mit dem generierten Geld, im Zweifelsfall, meine Rechnungen bezahlen zu können.

Um dies zu tracken, auch für euch, wird es ab 2019 zusammen mit dem Einnahmenreport auch einen Freiheitsreport geben.

 

Was ist der Freiheitsreport?

Im Freiheitsreport zeige ich euch meine kompletten jährlichen fixen Ausgaben und stelle diesen meine Dividendeneinnahmen und Optionsprämien gegenüber.

Dabei zeige ich, welche Rechnungen ich im Jahr bereits mit den eingenommenen Dividenden und Prämien bezahlen könnte und nehme dies als Maßstab meiner Freiheit. Ab 801 € Einnahmen, ziehe ich dann natürlich auch die Abgeltungssteuer mit ab.

So bekommt man ein realistisches Bild davon, wie weit ich auf meinem Weg bereits bin.

Ziel ist es, die kritische Masse zu erreichen, also den Punkt, ab wann ich alle Rechnungen aus Dividenden und Prämien bezahlen könnte. Denn ab diesen Punkt, könnte ich nur noch halbtags arbeiten oder weniger, da ich nur noch indirekt auf die Arbeit angewiesen wäre.

Indirekt deshalb, da ich über die Arbeit weiterhin meine Sozialabgaben zahlen würde.

 

Ein ausführliches Regelwerk

Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich weiterhin Aktien kaufen und Optionen dann auf die Bestände verkaufen. Ziel ist es von mir dabei immer, gleich in der Lage zu sein, 100 Aktien zu kaufen. Denn dann kann ich diese direkt über Puts kaufen und würde dadurch schon Prämien einnehmen.

Dies wird aber nicht immer möglich sein, weshalb ich auch teilweise, bei teureren Aktien, diese monatlich aufkaufen werde, solange diese unterbewertet sind.

Für alles habe ich mir dabei gewisse Regeln aufgeschrieben. Mein bisheriges Regelwerk war recht schwammig. Das lag auch daran, das ich erstmal schauen musste, wie ich es am besten machen sollte.

Nun habe ich weitere Erfahrungen gesammelt und diese sind in das Regelwerk eingeflossen.

Das Fundament des Ganzen ist und bleibt aber, das nur unterbewertete Unternehmen gekauft werden. Hierfür habe ich eine extra Exceltabelle angefertigt, welche mir den fairen Wert errechnet und mir somit eine Tendenz gibt, wann ich kaufen sollte.

Wie gesagt, eine Tendenz.

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