It’s time to say goodbye

Hallo liebe Community. Die Überschrift sagt schon alles. Der Kapitalist zieht den Hut und macht nach über drei Jahren die Lichter aus. Obwohl ich in meinem letzten Beitrag noch schrieb, dass ich davon absehen wollte, werde ich es nun doch machen.

Der Grund ist einfach, dass die Zeit des Blogs gekommen ist. Ich konnte sehr viel lernen dank des Blogs. Gerade die technischen Aspekte waren sehr interessant. Natürlich konnte ich auch spüren, dass es nicht immer einfach ist, transparent zu bleiben.

Jedoch bin ich der Meinung, dass es sich nicht mehr lohnt weiter Arbeit in die Website zu stecken. Persönlich gefällt sie mir nicht mehr und ich müsste zu viel umarbeiten. Gerade mit dem Blick auf die neue Website, welche ich bereits angefangen hatte zu erstellen, sah ich keinen Sinn mehr hier.

Ihr konntet auf der Website meine Reise miterleben. Diese hatte mehr Tiefen als Höhen. Die Charakteristika der Website war auch stehts wankelmütig. Wenn ich mir teilweise alte Artikel durchlese, stimme ich nicht mehr mit diesen überein. Einfach, weil auch ich mich weiterentwickelt habe. Ich bin nicht mehr derjenige, der den Kapitalisten ins Leben gerufen hat, um andere Menschen zu belehren und schnell Geld damit zu verdienen.

Ich bin Dankbar für eure Zusprüche und eure Kritiken. Auch bin ich dankbar, dass ich mit der Website dazu beitragen konnte, das Nischenthema Optionshandel populär zu machen. Wenn ich an den Anfang vor drei Jahren denke…

Da gab es in der Blogszene Easydividend, Der Stillhalter und Der Kapitalist, welche sich mit den Optionen auseinandergesetzt haben und versucht haben es einem breiten Publikum zu erklären. Und heute? Wenn ich die Finanzblogs lese gibt es nur noch wenige, welche keine Optionen auf Aktien handeln. Einige fangen auch an damit Geld zu verdienen und Dienstleistungen zu verkaufen… (im Ernst, ich mag FreakyFinance.. aber Geld zu verlangen um einen Neuling zu zeigen wie der Trade aufgesetzt wird… komm schon…)

Wie dem auch sei. Auch wenn das Kapitel vom Kapitalisten hiermit geschlossen wird, ist dies nicht das Ende. Einerseits wird die Website weiter online bleiben. Es gab ein paar gute Artikel, welche bis heute auf den vorderen Plätzen bei Google ranken. Diese sollen der Welt auch weiterhin erhalten bleiben.

Außerdem soll der Blog, allen voran mein Verlustbeitrag, als Mahnmal im Netz bleiben!

Schließt sich eine Tür, öffnet sich irgendwo eine andere. So auch hier. Für mich mag der Kapitalist beendet sein. Aus der Finanzblogszene werde ich mich aber nicht verabschieden. Ich habe im Hintergrund bereits einen neuen Blog aufgebaut. Dieser ist heute online gegangen. Vorläufig werde ich ihn aber nicht beim Finanzblogroll anmelden. Wenn ihr in findet, dürft ihr ihn gerne anmelden. Ich selbst werde dies aber momentan nicht machen. Ich will schauen ob ich auch selber Reichweite aufbauen kann.

Der neue Blog befasst sich mit mehr Themen wie der Kapitalist. Der Optionshandel ist auf dem neuen Blog nicht das Hauptthema. Eher ein nice to have. Es wird um Börse, Business und Persönlichkeitsentwicklung gehen. Ich bin gespannt wie sich der Blog entwickeln wird. Spätestens im Januar 2021 werde ich diesen dann bei den diversen Blogrollseiten anmelden, wenn es bis dahin nicht andere Leute getan haben.

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg. Glaubt an euch. Gebt nicht zu viel Geld für sinnlose Dinge aus, vergesst aber auch nicht zu leben!

Vielleicht sieht man sich auf dem neuen Blog wieder 🙂 Bis dahin wünsche ich euch alles Gute. Euer ehemaliger Kapitalist

6 Kommentare

  1. Hallo zusammen,
    es soll sich jetzt nicht nur um dieses Thema drehen, aber ich kann den Angriff auf Vincent auch nicht ganz nachvollziehen. Auch wenn z.B. ein Jens Rabe über wesentlich mehr Wissen im Bereich Optionen verfügt (logisch aufgrund Dekaden an Erfahrung) habe ich erst über die kostenlosen Videos von Vincent Zugang zu dem Thema und dem Umgang mit der TWS gefunden. Danke dafür.
    Unter den Umständen darf er auch gerne über Banx ein wenig an mir mitverdienen. Er hat schließlich auch gute Konditionen für seine Community ausgehandelt. Wer darüber hinaus Hilfe benötigt kann das kostenpflichtige Angebot in Anspruch nehmen oder eben nicht. Wo ist das Problem?
    VG

    • Hallo JD,

      ich habe Vincent nicht angegriffen. Hätte ich das gemacht, würde dies anders aussehen. Ich bin selbst ein Leser seines Blogs. Für mich ist das Angebot nur nicht nachvollziehbar. Es ist ok wenn es jemand in Anspruch nimmt. Es ist ok wenn Vincent es anbietet. Dagegen habe ich selbst nichts einzuwenden. Für mich fühlt es sich nur so an, für etwas Geld zu verlangen, was man mit einem Video abarbeiten könnte, für alle.

      • Hallo Martin,
        er hat das Thema über Videos für alle abgehandelt. Mir persönlich haben die kostenlosen Videos ausgereicht. Trotzdem spricht nichts dagegen eine persönliche Betreuung für die ersten Schritte anzubieten und für diesen Zeitaufwand entlohnt zu werden. Wurde eigentlich bereits gesagt … man unterschätzt wie „einschüchternd“ die TWS zu Beginn ist, bis man versteht, dass man mit 10% der Funktionen gut klar kommt.
        VG

  2. Hi Martin,
    schön, dass du freaky finance magst 🙂
    Ich verlange nichts! Ich biete etwas an!
    Und zwar seit dreieinhalb Jahren kostenlose Blogartikel und seit einem halben Jahr kostenlose Videos.
    Ich versuche immer noch, jeden Kommentar und jede Mail zu beantworten. Leider schaffe ich das schon lange nicht mehr. Trotzdem habe ich so schon viele tolle Leute kennengelernt aber es sind auch immer wieder welche dabei, die mein Wissen anzapfen (ich beantworte ausführlich Mails) und sich nicht mal für die Antwort bedanken.
    Die einen meckern, wenn man Werbung auf dem Blog hat und die nächsten wenn man nicht alles kostenlos macht. Du hast doch auch alles mögliche versucht, ein paar Kröten mit deinem Blog zu verdienen. Dein Weg ist richtig und meiner mehr so „… komm schon…“?

    Ich halte es für sinnvoll eine kleine finanzielle Hürde einzubauen, wenn es um konkrete Hilfe geht. Dann werden die ganzen „ich frag mal nach, weil kostet ja nix“-Anfragen schon mal deutlich weniger.

    Durch meinen kostenlosen Content sollte jeder in der Lage sein, seine Trades alleine aufzusetzen. Wer sich trotzdem eine Begleitung wünscht, wendet sich an mich und freut sich, dass es nicht mal 30 € kostet. Im Büro verdiene ich in einer Stunde mehr. Bei der Begeleitung setze ich mich stundenlang mit einem Menschen und seinen Fragen auseinander!!! Wenn du so etwas kostenlos anbieten möchtest hast du wahrscheinlich plötzlich viele Freunde. Weil es aber niemand anbietet freuen sich einige, dass ich Ihnen helfe und den kleinen Betrag haben sie dann nach 2 Trades wieder drin! Das muss ja niemand buchen.

    Du hast wahrscheinlich Schwierigkeiten dich in einen absoluten Anfänger hineinzuversetzen und kannst dir nicht mehr vorstellen, den allerersten Trade alleine durchzuführen und die ganzen Fragen, die einem vorher, währenddessen und danach durch den Kopf gehen. Darüberhinaus kannst du dir wohl auch nicht vorstellen, wie es ist, nicht mehr zu wissen, welche Mail du zuerst beantworten sollst und von vornherein zu wissen, dass du nicht alle schaffen wirst. Das kommt dann vielleicht, wenn du mit deiner neuen Seite durchgestartet bist. Viel Erfolg dafür!

    Beste Grüße
    Vincent

    • Hallo Vincent,

      ich wollte dich damit nicht angreifen. Vielleicht kann ich es tatsächlich nicht mehr (aus Sicht eines Anfängers) oder noch nicht (aus Sicht von zu vielen Anfragen) nachvollziehen. Es war mir nur aufgefallen und ich finde es komisch^^ Natürlich haust auch du kostenlosen, guten Content raus. Ich lese gerne deine Beiträge und nehme deine Einnahmen als Vorbild.

      • Danke für deine Antwort.
        Mich nervt es nur, dass man es so vielen nicht recht machen kann und was teilweise für eine Erwartungshaltung herrscht.
        Und dann zu lesen, dass das Angebot „komisch“ empfunden wird finde ich halt komisch. Ich denke ich bin ziemlich dicht dran an meiner Zielgruppe, den Anfängern. Und da merke ich eben was die sich wünschen. Eine solche Begeleitung bucht doch nur jemand, der sie gebrauchen kann. Der Person ist es das dann wert. Ist doch ganz einfach.
        Und mit dem Preis, den ich dafür nehme mache ich ein Minusgeschäft. Aber kaum steht ein Preis dran, ist es schon verwerflich. Dieses Denken verstehe ich nicht.
        Wer es nicht braucht bucht es nicht und gut. Da ngative Emotionen reinzubringen ist unnötig.

        Wie gesagt: Dir alles Gute!

        Beste Grüße
        Vincent

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