Finanzielle Freiheit Juli 2019

Eigentlich ein wenig kurios nach so einem Monat diesen Artikel zu schreiben. Nachdem ich über 20.000 € Verlust eingefahren habe, von der finanziellen Freiheit zu reden, ist komisch.

Aber ich nehme hier ja immer nur theoretische Angaben auf. Welche Einnahmen ich theoretisch hätte aus den Konten ziehen können, da diese eingenommen wurden sind.

Was ich toll finde sind die positiven Kommentare unter meinem Einnahmenreport. Es freut mich das es an sich geehrt wird, auch die extremen Tiefschläge zu teilen.

Ich muss zugeben, dass man sowas natürlich nicht gerne teilt und offen in die Welt kommuniziert. Aber warum sollte ich euch etwas verschweigen. Der Blog ist dazu da, positive wie aber auch negative Erfahrungen zu teilen.

Da in diesem Report realisierter Verluste unterm Tisch gekehrt werden, spielt mein Verlust hier keine Rolle.

In diesem Report wird angenommen, dass ich die Gewinne jeden Monat entnehmen würde, um damit Ausgaben zu decken. Es ist also ein rein fiktiver Report, welcher langfristig aber Tendenzen aufzeigen wird.

So wird auch der massive Verlust in den kommenden Reports seine Spuren hinterlassen, da weniger Einnahmen, wenn überhaupt, durch den Forexhandel kommen werden.

Keine Aktiengewinne und -verluste werden berücksichtigt

Wie immer der Hinweis. Die Aktiengewinne und Verluste werden mich später nicht ernähren. Sie sorgen lediglich dafür, ob ich mir mehr oder weniger Aktien leisten kann. Dies wird sich automatisch in meinen Einnahmen wiederspiegeln. Denn umso mehr Aktien ich besitze, umso mehr Dividende und Optionsprämien kann/werde ich erhalten.

Ausgaben und Einnahmen

Trotz des massiven Verlustes, hat es mich ein klein wenig aufgeheitert, als ich meine Übersicht meiner Einnahmen und Ausgaben aktualisierte.

Dies lag zum Großteil an meinen Ausgaben 🙂 Klingt komisch, ist aber so.

Denn durch den Crash beim Signaldienst wird die Gebühr für zwei Monate ausgesetzt. Ebenfalls wird diese wohl gesenkt werden. Deshalb sind die Gebühren im November und Dezember aktuell markiert.

Ich weiß hier noch nicht, wie diese real sein werden.

Was mich wirklich freute war meine Ausgabenstruktur. Sollte ich mit dem Signaldienst mal aufhören, habe ich eine recht große Sparquote. Rechnerisch könnte ich meinen Kredit in nur 2 Jahren abbezahlen. Ohne auf Urlaub zu verzichten oder sowas. Nur meine Börsenarrangement wären beeinträchtigt.

Und wenn der Kredit abgezahlt wäre, schaut wie niedrig meine Ausgaben sind. Unter 1.300 € im Monat. Dazu kommt noch der Kredit der Küche. Wenn dieser auch weg wäre/ist, fallen meine Ausgaben auf unter 1.200 € monatlich.

Ich wäre durch diese geringen Ausgaben dann theoretisch in der Lage, jeden Monat mehr zu sparen, wie ich für meinen Lebensstil als Ausgaben hätte.

Ohne Extrazahlungen zu berücksichtigen, würde meine Sparquote dann bei 60 % liegen. Meine Bonuszahlungen rechne ich nie mit ein, da diese wegfallen können und auch eher für Konsum gedacht sind, wie Urlaub.

Auch wenn es nur theoretische Werte sind, finde ich das gerade echt cool. Nur der Gedanke, das dies alles in einer relativ kurzen Zeit machbar wäre.

Wenn ich alles zusammenkratzen würde, was ich momentan noch habe, könnte ich den Kredit sogar in einem Jahr abzahlen. An sich schon krass, was man wirtschaftlich stemmen kann.

Doch diesen Weg werde ich aktuell nicht gehen. Auch wenn ich zugeben muss, das mich der Gedanke reizt. Aber dann könnte ich diese Website auch schließen, da ich nichts mehr zu berichten hätte, da ich kein Geld mehr für den Handel hätte.

Mein Plan sieht ein klein wenig anders aus. Ich hoffe durch eine nebenberufliche Selbstständigkeit Einnahmen in Höhe des Kredites zu erzielen.

Diese Einnahmen würde ich wahrscheinlich erstmal beiseitelegen um den Kredit einfach schneller abzahlen zu können, wenn ich dies möchte. Mal sehen. Erstmal müssen Einnahmen kommen. Und dazu muss ich noch Vorbereitungen treffen 🙂

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