Finanzielle Freiheit April 2019

Zum dritten Mal (im Februar kam ja kein Report) schreibe ich nun den Report zu meiner finanziellen Freiheit.

Ich glaube ich bin in dieser Hinsicht der einzige Blogger, welcher nicht nur seine Einnahmen, sondern auch die Ausgaben brutal offenlegt. Und ich kann verstehen warum.

Die letzten Male habe ich diesen Report sehr gerne geschrieben. Er ist ein kleiner Weggefährte. Eine Art monatliches Zeugnis, ob alles nach Plan läuft. Und Motivation für mich selbst, wenn ich von Monat zu Monat sehe, welche Ausgaben bereits durch anderweitige Einnahmen getragen werden.

Aber er macht einen auch Nackt gegenüber der Community. Jeder kann sehen, welche fixen Ausgaben ich habe. Egal ob ihr Fremde für mich seid, oder meine Arbeitskollegen. Jeder kann sehen, wohin mein Geld fließt.

Und in den kommenden Monaten steigen meine Ausgaben explosionsartig an. Dies sieht man heute bereits in meiner Tabelle, da ich diese zukünftigen Ausgaben schon eingetragen habe.

Die Hoffnung ist natürlich, dass die Einnahmen bald ebenfalls stark steigen werden. Wir werden sehen.

Was man auch bereits sehen kann ist, dass ich ab den nächsten Report meine Einnahmen aufspalten werde. Ich zeige also an, welche Einnahmen vom Forex kommen, von Optionsprämien und von Dividenden.

Ich zeige dies zwar auch im Einnahmenreport an, wollte es hier aber nochmal haben, da ja einige Tage zwischen den beiden Reports liegen.

Kommen wir nun zum Report für den April.

Keine Aktiengewinne und – verluste werden berücksichtigt

Die Aktiengewinne und Verluste werden mich später nicht ernähren. Sie sorgen lediglich dafür, ob ich mir mehr oder weniger Aktien leisten kann. Dies wird sich automatisch in meinen Einnahmen wiederspiegeln. Denn umso mehr Aktien ich besitze, umso mehr Dividende und Optionsprämien kann/werde ich erhalten.

Ausgaben und Einnahmen

Wie man erkennen kann, habe ich die dicke Umrandung erweitert.

Dies liegt daran, dass ich im April gute Einnahmen in Höhe von 281,56 € hatte. Diese haben natürlich dazu beigetragen, meine Jahresausgaben zu decken.

Alles was grün umrandet ist, ist somit für 2019 durch meine Aktieneinnahmen bereits „bezahlt“ Hierfür muss ich nicht arbeiten gehen.

In Summe sind da immerhin schon gute 589,25 €. Sobald die Einnahmen meinen Freibetrag in Höhe von 801 € erreichen, werde ich die Einnahmen um 27% senken, um die Steuern herauszurechnen.

Man kann auch erkennen, dass ich im April selbst wieder mehr Ausgaben durch meine Börseneinnahmen hätte decken können. So bin ich bereits bis zu meinem Gewerkschaftsbeiträgen gekommen.

Was man aber auch sehen kann, ist das sich meine Gesamtausgaben stark erhöhen. Wer in der letzten Zeile mal schaut wird feststellen, dass meine Ausgaben bis Juni um fast 1.000 € zugenommen haben werden.

Es gibt drei Gründe dafür.

Der erste Grund ist die Erhöhung der Beiträge für den Signaldienst im Forextrading. Man kann sehen, dass dieser erst von 95 € auf 199€ und dann auf 299 € erhöht wird…

Diese Erhöhung hat mich dazu verleitet einen Kredit aufzunehmen. Die Höhe des Kredites ist dabei so gewählt, das selbst bei der schlechtesten bisherigen Monatsperformance, die Gebühren, die Rate für den Kredit und die Steuern für das Finanzamt ertradet werden.

Das dies recht spekulativ ist, weiß ich. Ich selbst werde bis Mai 2020 aber so vorgehen. Ob meine Spekulation hier aufgeht, werden wir hoffentlich in den kommenden Einnahmenreports sehen.

Nun, aber ein Kredit muss zurückgezahlt werden. Man kann die monatliche Rate unter „Kredit Forex“ sehen. 405 €.

Ein weiterer Kredit für die Küche in Höhe von 142 € kommt ebenfalls noch hinzu. Diesen habe ich aber separat ausgewiesen, um hier transparent zu bleiben. Denn der Kredit für die Küche ist eine 0%-Finanzierung und die Raten teilen sich meine Freundin und ich.

So, dies war es hier auch schon. Ich bin auf die Kommentare zu dem Forex Kredit gespannt. Denn was ich hier mache, ist im Normalfall ein Nogo an den Finanzmärkten.

Sollten aber die Renditen so bleiben, wie momentan, dann wird der Kredit die beste Entscheidung meines Lebens werden.

5 Kommentare

  1. Eine sehr detailliert aufgestellte Liste – gefällt mir. Ich habe zwar auch ungefähre Werte im Kopf was ich im Monat an Ausgaben habe, doch auf den Euro runtergebrochen und in eine Excel Liste gepackt habe ich es auch noch nicht. Das steht ab heute auf meiner To-Do Liste 🙂
    Auf die Forex Entwicklungen bin ich schon gespannt.

    LG Michael

  2. Ich betrachte einen Kredit als „Rückwärts sparen“. Das machen die meisten, wenn sie ein Haus kaufen. Wenn du in der Lage bist, die Raten auch ohne die erhofften Eträge zu bezahlen, kann das durchaus eine gute Entscheidung sein. Ob dieser Signaldienst am Ende wirklich was taugt, wird sich leider erst in Zukunft herausstellen. Ich wäre da sehr sehr vorsichtig.

    • Wenn die Zinsen nicht wären, würde „Rückwärts sparen“ ganz gut klingen 🙂
      Ja die Raten kann ich mir auch so leisten, sonst wäre ich das Risiko nicht eingegangen.

      Der Signaldienst selber hat (bisher) gute Dienste geleistet. Es ist der selbe Signaldienst, wie er bei Easydividend und auch bei Geldchallenge genutzt wird. Ob es dauerhaft was bringt, werden wir tatsächlich erst in der Zukunft sehen.

  3. Full Metal Capital Antworten

    Hey Kapitalist! 🙂

    Ein No-Go finde ich viel weniger den Kredit, um damit zu spekulieren (tue ich genau so…), sondern eher als „Kapitalist“ in der IG Metall zu sein. Solche Organisationen bereiten den Boden für die Kevin Kühnerts dieser Welt, die den real existierenden Sozialismus in Deutschland und der Welt wieder hochziehen! So etwas würde ich genau mit 0,00 € im Monat unterstützen.

    Denn aus geschichtlicher Erfahrung ist der Sozialismus eher relativ schlecht für die Vermögens-Gesamt-Performance… 😉

    Beste Grüße

    • Hi Full Metal Capital,

      grundsätzlich gebe ich dir recht. IG Metall ist sehr links ausgerichtet. Dies merkt man auch im Betrieb an vielen Ecken. Aber hier bin ich durchaus kapitalistisch 🙂
      Denn in unserem Betrieb geht nichts ohne die Gewerkschaft. Unser ganzer Betriebsrat besteht aus Gewerkschaftsmitgliedern. Und es ist einfacher, in Lohngruppen zu steigen und etwas Karriere zu machen,wenn man Mitglied ist und nicht den BR „gegen“ sich hat.
      Klingt zwar ein wenig traurig, ist aber leider so^^

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