Der Kapitalist rüstet auf

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Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich einen kleinen oder mittleren Traum erfüllt? Man bestellt sich etwas oder nimmt sich etwas vor und dann wartet man und wartet man, bis es endlich soweit ist?

So erging es mir seit letztem Jahr, als ich mich doch dazu durchringen konnte, meine technische Ausrüstung aufzuwerten.

Ich überlegte hin und her ob mein Laptop noch ausreichend für die aktuellen und zukünftigen Aufgaben ist. Obwohl ich bereits einen zusätzlichen Bildschirm am Laptop hatte, musste ich ständig zwischen mehreren Fenstern hin und her schalten.

Ich habe ja schon in einigen Beiträgen erwähnt, das meine neue Freundin klasse ist 🙂 Auch hier hat sie mich dazu bestärkt, mir doch endlich meinen kleinen Traum von einer neuen, recht professionellen Ausrüstung, zu erfüllen.

Dies habe ich dann Ende letzten Jahres, als eine Art eigenes Weihnachtsgeschenk, auch gemacht.

 

Ausgangssituation

Wie oben bereits kurz beschrieben, hatte ich einen Laptop, an dem ich einen zusätzlichen Bildschirm anschloss. Mit diesem hatte ich mein Trading und den Blog betrieben.

Grundsätzlich reichte das auch. Jedoch merkte ich immer wieder, gerade bei Earningstrades oder bei Auswertungen von Basiswerten, das zwei Bildschirme nicht ausreichen, um schnell alle Informationen zu bekommen.

Somit musste ich immer wieder zwischen einzelnen Fenster hin und her springen, minimieren, neu aufrufen und und und…

Mich persönlich nervte das etwas.

Zumal ich dieses Jahr auch wieder überlege, mit dem CFD Handel, als Vorbereitung auf den Handel mit Futures, anzufangen.

Spätestens dann wären zwei Bildschirme zu wenig gewesen.

 

Auch merkte ich, das die Performance meines Laptops nachließ. Dieser hat mittlerweile auch gut 4 Jahre auf den Buckel. Dafür läuft er noch sehr gut (hatte damals auch genug gekostet^^), aber trotzdem sind irgendwann die Grenzen erreicht und die 8 GB Arbeitsspeicher knicken ein.

 

Und so fiel dann die Entscheidung, in eine neue Ausrüstung zu investieren 😀

 

Wie viele Bildschirme dürfen es sein?

Zuerst suchte ich mir einige Informationen über Trägersysteme von Bildschirmen zusammen.

Unweigerlich landete ich so zuerst bei Trading-PC. Diese haben unglaublich viele Lösungen für Multimonitoring. Eine gefüllte Brieftasche als Voraussetzung 😉

Hier kann man tatsächlich direkt alles bestellen. PC, Trägersystem, Monitore, Maus, Tastatur, Software etc…

Das meiste war mir zu teuer, um ehrlich zu sein. So bestellte ich nur den PC da.

Alles andere kaufte ich mir bei Amazon. Weiter unten habe ich auch alles für euch aufgelistet, was ich mir bestellt habe. Ich bin mit allen sehr zufrieden.

 

Ich musste mir nun erst einmal Gedanken machen, wie viele Bildschirme ich haben möchte. So könnte man sich bei Trading-PC einen PC liefern lassen, welcher 16 Bildschirme unterstützt 😀

(Wer braucht 16 Bildschirme^^)

Ich dachte mir, das ich gerne insgesamt 3 Bildschirme haben möchte. Jedoch wäre es auch nicht verkehrt, einen vielleicht noch als Ersatz zu haben. Somit entschied ich mich für 4 Bildschirme, welche ich anschließen wollte.

Trägersysteme dafür gab es genügend bei Amazon. Zusätzlich ließ ich mich nicht lumpen und bestellte auch gleich noch 4 neue Bildschirme dazu.

Hier musste ich nur darauf achten, das man diese auch an das Trägersystem montieren konnte.

Da der Laptop weiterhin in Betrieb bleiben sollte, mussten auch eine neue Maus und natürlich eine Tastatur her.

Der Laptop ist nun mein transportables Büro. Gerade im Sommer schreibe ich gerne Artikel draußen. Ebenso könnte ich, sollte dies mal nötig sein, meinen alten Bildschirm wieder an den Laptop anschließen und somit theoretisch mit 6 Bildschirmen arbeiten.

 

Die Auswahl des PC

Bei Trading-PC hat man eine recht geniale Auswahl an verschiedenen PC-Modellen. Von kleinen PCs bis zu richtigen Towern für zig Bildschirme.

Mir war klar, das der PC einige Jahre auf einen aktuellen Stand bleiben sollte. Dies bedeutete also, viel Arbeitsspeicher und einen starken Prozessor.

Die Grafikkarte hingegen musste nicht dafür ausgelegt sein, das neue Battlefield spielen zu können.

Ebenso wollte ich keinen richtigen Tower PC, da mir der Platz hierzu fehlt. Somit entschied ich mich für das Grundmodell Studio.

Kleiner machte keinen Sinn, da ich dann nicht meine gewünschten Komponenten verbauen konnte. Größer hätte nur zu Mehrkosten geführt.

 

Somit stellte ich mir den Studio mit allem zusammen, was so ging 🙂

Anbei mal die technischen Details:

Prozessor Intel Core I7-7700 K mit 4 Kernen

Arbeitsspeicher DDR 4 mit insgesamt 32 GB

Eine 250 GB SSD Festplatte als Systemfestplatte

Eine 500 GB Festplatte als Datenfestplatte

Grafiksystem für 4 Bildschirme (AMD Firepro 2270 –> auf 2D Performance ausgelegt. Zocken wird damit nichts)

WLAN

Bluetooth

Windows 10 Pro

Desktop Management System (Braucht man nicht. Der Mehrwert ist minimal)

Microsoft Office Home and Business

 

Ich habe viel Wert auf Schnelligkeit gelegt. Ein kleines Arbeitstier sozusagen 🙂

Dies merke ich auch immer beim Hochfahren. Ich habe den Starttaster losgelassen und der PC ist bereits fertig. Auch Programme haben keine nennenswerten Wartezeiten. Der Doppelklick mit der Maus dauert länger^^

 

Hier mal ein paar kleine Impressionen zu meinem neuen Freund:

  

 

 

 

 

 

 

Sonstige Ausstattung

Wie versprochen hier noch die Bildschirme, sowie Maus und Tastatur.

Maus und Tastatur habe ich direkt Funk genommen. Ich finde das angenehmer, als den Kabelsalat auf den Tisch zu haben. Man ist einfach flexibler beim hin und her räumen.

 

Als Maus wählte ich Logitech MX Master AMZ

Mit der Maus bin ich äußerst zufrieden. Tasten sind angenehm leicht zu drücken und geräuscharm. Das Mausrad lässt unglaublich leicht zu drehen. Hieran musste ich mich erst gewöhnen.

 

Auch die Tastatur kommt von Logitech. Hier wählte ich die Logitech K360. Leider ist diese ohne Hintergrundbeleuchtung. Aber meine 4 Bildschirme machen zum Glück genügend Licht^^

 

Bei den Bildschirmen entschied ich mich für vier Stück der Asus VS248HR (24 Zoll).

Ich muss sagen, vier 19 Zoller hätten auch gereicht. Aber was kostet die Welt. Somit habe ich gleich die maximale Größe der montierbaren Bildschirme an das Trägersystem gewählt.

 

Das Trägersystem der Bildschirme ist der Fleximounts M16.

Das Teil kommt aus England, dauert also ein paar Tage, bis man es erhält. Man hat mehrere Möglichkeiten das System an den Tisch zu befestigen. Wenn die Tischplatte hinten herausragt, kann man das System sehr einfach an dieser Kante befestigen, ohne Bohren zu müssen.

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das alles stabil ist. Ich muss aber sagen, das Teil ist Bombenfest. Die Arme sind gut schwenkbar. Auch die Bildschirme kann man etwas neigen, was gerade bei den oberen Bildschirmen Sinn macht, diese leicht nach unten zu neigen, um angenehmer arbeiten zu können.

 

 

Ein kleines Highlight ist dann natürlich noch meine Synology NAS System. Dies nutze ich als eigenen Cloudserver. Mit insgesamt 7,2 TB Speicher ist das Ding klasse. Alle wichtigen Daten werden hier von mir gespeichert und somit habe ich vom Laptop und vom Trading PC darauf Zugriff.

Theoretisch auch von allen anderen Geräten, solange ich Internetzugriff habe.  Das habe ich aber technisch noch nicht hinbekommen^^

Natürlich könnte ich auch meine Dropbox dazu nutzen, aber über das NAS System geht es schneller und meine Daten liegen nicht in Amerika.

 

Das war’s auch schon dazu 🙂

Das alles hat natürlich gut Geld gekostet. Aber, wenn man viel Tradet oder viele Programme/Seiten gleichzeitig ansieht bzw. mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitet, kann ich das nur empfehlen.

Es ist auf alle Fälle eine Investition Wert. Als Anfänger braucht man das natürlich nicht, als Investor wahrscheinlich auch nicht.

Aber wenn ihr schon zwei, drei Jahre profitabel seid an der Börse, solltet ihr euch so ein Multimonitorsystem ruhig mal leisten 😉

 

 

 

 

Kommentare (4)

  1. Hallo Martin,

    ich hatte auch lange in Richtung dieser Lösung überlegt.
    Letztendlich habe ich mir allerdings dann einen 55 Zoll 4K-Monitor geholt, da dieser imo erhebliche Vorteile bietet:
    Ich habe genau die gleiche Auflösung wie 4 27-Zöller in Full-HD in exakt deinem Aufbau als 4-Monitor-Anordnung allerdings ohne den Nachteil der störenden Ränder dazwischen und bin dazu viel flexibler in der Fenster-Anordnung. Plus ich spare mir den ganzen Aufwand mit der Multimonitor-Halterung.
    Und als weiteres Goodie kann ich damit sogar 4-K-Videos sehen.

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  2. Glückwunsch Martin:-)

    …schöne Traderstation:-)

    Hab auch schon oft mit sowas geliebäugelt….bin sogar grad etwas überrascht über den „günstigen“ Preis.

    Bei dem Rechner hätte ich mit mehr gerechnet. Wer halt noch etwas „sparen“ will, bei den Monitoren ist halt noch etwas potenzial nach unten.

    Nutze zu Zeit auch noch ein MacBook Air…geht ja, aber manchmal echt nervig…zumal ich auch noch keinen 2. Monitor dran habe. Hab hier auch schon mit Dockingstations geschaut, aber alles net so das wirklich Wahre.
    Hab auch schon mit so einem 34″ LG geliebäugelt….zumindest für das MacBook

    hmmmm, wird Zeit dass mein Büro fertig wird….dann der Holden das noch als ganz wichtig und lebensnotwendig verkaufen und tataaaaa :-)))))…schauen wir mal:-)

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  3. Hallo Martin,

    wow top Ausrüstung. Da könnte man fast neidisch werden.

    Lg Michael

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