Börse

Strategieplanung Lufthansa

Umso mehr ich meine Positionen plane, umso mehr fällt mir die strategische Planung dahinter auf. Ich persönlich bin ein Fan von Strategiespielen. Dabei kann man sehr viele parallelen zur eigenen Finanzplanung erkennen. Zumindest wenn man nicht nur einen Sparplan auf einen ETF laufen hat. So muss man sich immer wieder verschiedenen Situationen und Möglichkeiten stellen. Wann sollte man kaufen? Was sollte man kaufen? Was tun mit freiwerdenden Geldern? Und wie in einem Spiel, passieren dazu noch unzählige Zufallsereignisse. So hatte ich Anfang des Jahres einen Autounfall. Mir ist eine Frau in die Seite reingefahren. Zum Glück ist niemanden etwas passiert. Aber durch dieses Ereignis, erhalte ich demnächst einen vierstelligen Betrag, wegen der Wertminderung meines Autos. Geld, mit welchem ich nicht gerechnet hatte. Hinzu kommt nun auch, das Lufthansa wieder recht stark steigt. Somit muss ich mich mit dem Szenario auseinandersetzen, was ich mache, sollten mir die Aktien im März durch…

Welche Aktien eignen sich für Covered Call Writing?

Das neue Jahr beginnt und ich fange an, wieder nach neuen Investments Ausschau zu halten. Dabei konzentriere ich mich auf zwei einfache Strategien. Cash secuered Puts und covered Calls. Gerade mit den covered Calls versuche ich einen monatlichen Cashflow aufzubauen, unabhängig einer Dividende. Abgesehen davon, das es in der aktuellen Marktlage nicht ganz einfach ist, sollte man sich bei dieser Strategie auch die richtigen Unternehmen raussuchen. Die Unternehmenssuche Ich selbst suche Unternehmen nach ihren fundamentalen Daten aus. Denn im Grunde möchte ich ein langfristiges Investment tätigen. Ich nutze dazu meine Value Investing – Grahamformel. Für mich ist wichtig, das ich ein Unternehmen zu einem guten Preis bekomme. Dies bedeutet meist auch, das ich erst einmal ins sogenannte „fallende Messer“ greife. Grundvoraussetzung für das Schreiben von Optionen Suche ich mir ein Unternehmen für meine Strategie aus, versuche ich darauf zu achten, das ich genügend Prämien für meine Optionen erhalten…

Lufthansa – erste Calls in 2019

2019 hat begonnen und ich habe direkt die ersten Calls auf meine Bestände auf Lufthansa geschrieben. Lufthansa im Chart Wenn ich mir Lufthansa so im Chart ansehe, weiß ich noch nicht was ich davon halten sollte. Bisher ist sie recht stark gegenüber dem Gesamtmarkt. Es ist aber durchaus möglich, das sie demnächst wieder auf 18 – 17,40 € fällt, so wie ich das sehe. Fundamental sieht es bisher weiterhin gut aus. Aktuell warte ich noch den Jahresabschluss ab und bewerte das Unternehmen dann neu. Optionen bis in den März verkauft Mein Einstandskurs bei Lufthansa liegt bei 22,02 € pro Aktie. 200 Aktien besitze ich momentan. Somit kann ich zwei Calls risikolos verkaufen. Um keinen Verlust bei einer Ausübung der Calls zu riskieren, musste ich einen Strike von mindestens 22 € wählen. Ich hatte durchaus etwas meine 1 % Zielsetzung im Hinterkopf. Somit entschied ich mich, eine Laufzeit bis…

Aktien Reparaturstrategie mit Optionen

Ich möchte euch heute eine Möglichkeit vorstellen, wie ihr ins Minus gelaufene Aktienpositionen schneller wieder in die Gewinnzone bekommt. Auch möchte ich euch zeigen, wie ihr mit relativ wenig Geld, für eine gewisse Zeit, euren Kaufkurs stark senken könnt, um z.B. aus Korrekturen heraus mehr Geld zu verdienen. Insgesamt sind dies zwei unterschiedliche Strategien, mit unterschiedlichem Risiko. Die erste Strategie wird es euch ermöglichen, Aktien, welche teilweise bereits 10%, 15% im Verlust sind, ohne zusätzliches Risiko, sehr viel schneller wieder in der Gewinnzone zu haben. Reparaturstrategie 1 – Der Ratio Spread mal anders Was ist ein Ratio Spread? Bei einem Ratio Spread kauft man normalerweise eine Option, welche ATM ist. Also am aktuellen Kurs. Gleichzeitig verkauft man zwei Optionen, welche OTM sind, also welche oberhalb (Call) oder unterhalb (Put) des aktuellen Kurses sind. Die Idee bei einem Ratio Spread ist, das die beiden verkauften Optionen genügend Prämien einnehmen,…

Covered Calls – Wie viel Prämie darf es sein?

Der Covered Call ist das Herzstück hinter der Abzahlstrategie. Die Calls welche wir verkaufen bringen uns im Optimalfall einen monatlichen Cashflow ein. Doch wie viel Prämie sollte bei einem Covered Call unser Ziel sein? Denn umso mehr Prämie wir erhalten, umso wahrscheinlicher wird es, das uns unsere Aktienpakete ausgebucht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, das dies nur eine Idee von mir ist. Diese Prämienberechnung könnt ihr nutzen, wenn ihr die Aktien behalten wollt und Covered Calls nur für eine Cash Flow Generierung nutzen wollt. Prämie bei Dividendentitel Bei Dividendentitel ist es relativ einfach, eine Mindestprämie festzulegen. So mache ich dies folgendermaßen. Wir nehmen uns die letzte Jahresdividende des Basiswertes und teilen diese durch 12. Somit wissen wir, wie viel Dividende pro Monat „generiert“ wird. Nehmen wir z.B. Lufthansa. Diese hatte 0,80 € pro Aktie an Dividenden gezahlt. Nun dividieren wir diese noch durch 12 um auf die monatliche Dividende…

Covered Calls – Was tun wenn Aktien zu schnell steigen

Der Covered Call ist eine elementare Strategie in der Abzahlstrategie. Doch was ist der Covered Call eigentlich und was machen wir, wenn wir die Aktien gar nicht ausgebucht haben wollen, jedoch diese schneller steigt, wie von uns erwartet? Der Covered Call Ein Covered Call entsteht dann, wenn wir auf einen Aktienbestand von mindestens 100 St. eine Calloption darauf verkaufen. Hierdurch kann durch den Call kein Verlust mehr entstehen. Wird der Strike des Calls erreicht, kann der Käufer des Calls diesen andienen. Somit müssen wir 100 Aktien zum Strikepreis an den Käufer verkaufen. Bei einem naked Call würden wir somit 100 Aktien short gehen. Dadurch aber, das wir die Aktien real besitzen, werden uns diese einfach aus dem Depot ausgebucht, sobald der Call angedient wird. Deshalb covered Call. Soweit dazu. Jedoch begrenzt der Call unseren maximalen Gewinn, welchen wir mit den Aktien machen können. Denn ab dem Strike des Calls,…

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