Börse

Verfeinerung der Strategie

Wer bei mir ins Menü schaut wird feststellen, das der Menüpunkt „Abzahlstrategie“ verschwunden ist. Stattdessen wurde der Menüpunkt „Cashflow Investing“ hinzugefügt. Unter diesem Menüpunkt sind alle Artikel der Abzahlstrategie aufgelistet. Doch warum habe ich dies gemacht? Ändere ich schon wieder meine Strategie? Nein. Die Strategie bleibt dieselbe. Jedoch ist die Strategie auf Einkommensgenerierung ausgelegt. Hierfür wollte ich einfach keinen eigenen Namen vergeben, da es bereits einen gibt. Cashflow Investing. Was ich jedoch gemacht habe ist, der Strategie auch endlich festere Regeln zu geben, was mit meiner aktuellen Anlagesituation zu tun hat. Wofür investieren? Warum investieren wir? Um einfach nur möglichst viel Geld anzuhäufen über Kurssteigerungen? Um uns an Unternehmen zu beteiligen? Oder um Geld aus Geld zu machen, dies jedoch unabhängig, wie der Kurs der Aktien steht? Ich für meinen Teil, will Geld erwirtschaften. Oder am erwirtschafteten Geld von Unternehmen teilhaben. Kurssteigerungen sind dabei in meinen Augen ein Goodie,…

Die Abzahlstrategie – bei Ford läuft es nicht rund

Heute kommen wir mal wieder in die Praxis der Abzahlstrategie. Aktuell eröffnen sich mir zwei Welten. Bei Lufthansa zittere ich teilweise, das meine Call Strikes nicht erreicht werden und ich meine Aktien behalten darf. Sollten die Strikes erreicht werden, würde ich zwar ein hübsches Sümmchen verdienen, aber lieber wäre es mir, langfristig an der Wertsteigerung des Unternehmens teilhaben zu können. Bei Lufthansa habe ich also ein Luxusproblem. Anders bei Ford. Ford das Sorgenkind Die Aktie kennt nur eine Richtung. Nach unten. Und das relativ massiv. Ich hatte die Aktie bei 12 $ eingebucht bekommen. Aktuell steht sie bei 9,56 $. Nur um meine Ausgangslage wieder zu erreichen, müsste die Aktie jetzt etwas über 25 % steigen. Tatsächlich entwickelt sich die Aktie anders, wie von mir erwartet. Das sie auf 10,50 $ oder auch bis 10 $ geht, war anzunehmen. Jedoch hat sie jetzt wichtige psychologische Marken durchbrochen. Auch die…

Zwei Möglichkeiten für die Abzahlstrategie

Heute möchte ich euch zwei Möglichkeiten vorstellen, wie man die Abzahlstrategie fahren kann. Jede der beiden Möglichkeiten hat dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile. Welche ihr bevorzugt ist daher euch überlassen. Vielleicht ist auch eine Kombination beider Möglichkeiten eine Variante. Ein kleiner Hinweis noch Vorweg. Bei beiden Strategien ist es wichtig, das wir nur Optionen auf Unternehmen schreiben, welche wir auch haben wollen und von welchen wir überzeugt sind. Variante 1 – Aktien besitzen und abzahlen Bei der typischen Abzahlstrategie verkaufen wir einen Put auf ein Unternehmen, welches wir gerne besitzen wollen. Wir verkaufen den Put nahe am Geld und lassen uns die Aktien einbuchen. Danach verkaufen wir ca. an der ersten Standardabweichung Calls gegen unsere Bestände. Die Idee dahinter ist es, unser investiertes Kapital über die Prämieneinnahmen wieder aus dem Markt zu ziehen. Ebenfalls erhalten wir von den Aktienanteilen Dividenden, soweit das Unternehmen welche ausschüttet. Auch diese werden…

Covered Calls – Wie viel Prämie darf es sein?

Der Covered Call ist das Herzstück hinter der Abzahlstrategie. Die Calls welche wir verkaufen bringen uns im Optimalfall einen monatlichen Cashflow ein. Doch wie viel Prämie sollte bei einem Covered Call unser Ziel sein? Denn umso mehr Prämie wir erhalten, umso wahrscheinlicher wird es, das uns unsere Aktienpakete ausgebucht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, das dies nur eine Idee von mir ist. Diese Prämienberechnung könnt ihr nutzen, wenn ihr die Aktien behalten wollt und Covered Calls nur für eine Cash Flow Generierung nutzen wollt. Prämie bei Dividendentitel Bei Dividendentitel ist es relativ einfach, eine Mindestprämie festzulegen. So mache ich dies folgendermaßen. Wir nehmen uns die letzte Jahresdividende des Basiswertes und teilen diese durch 12. Somit wissen wir, wie viel Dividende pro Monat „generiert“ wird. Nehmen wir z.B. Lufthansa. Diese hatte 0,80 € pro Aktie an Dividenden gezahlt. Nun dividieren wir diese noch durch 12 um auf die monatliche Dividende…

Covered Calls – Was tun wenn Aktien zu schnell steigen

Der Covered Call ist eine elementare Strategie in der Abzahlstrategie. Doch was ist der Covered Call eigentlich und was machen wir, wenn wir die Aktien gar nicht ausgebucht haben wollen, jedoch diese schneller steigt, wie von uns erwartet? Der Covered Call Ein Covered Call entsteht dann, wenn wir auf einen Aktienbestand von mindestens 100 St. eine Calloption darauf verkaufen. Hierdurch kann durch den Call kein Verlust mehr entstehen. Wird der Strike des Calls erreicht, kann der Käufer des Calls diesen andienen. Somit müssen wir 100 Aktien zum Strikepreis an den Käufer verkaufen. Bei einem naked Call würden wir somit 100 Aktien short gehen. Dadurch aber, das wir die Aktien real besitzen, werden uns diese einfach aus dem Depot ausgebucht, sobald der Call angedient wird. Deshalb covered Call. Soweit dazu. Jedoch begrenzt der Call unseren maximalen Gewinn, welchen wir mit den Aktien machen können. Denn ab dem Strike des Calls,…

Die Abzahlstrategie – Lufthansa nach dem Verfall am 20.07.

Wie versprochen kommt hier mein Artikel zum weiteren Vorgehen bei meinem Investment in Lufthansa. Die Ausgangslage Wie im Artikel „Praxisüberlegung zu Lufthansa“ geschrieben, hatte ich einen Put mit Strike 21 € laufen. Ich rechnete damit, das Lufthansa am 20.07. auch unter 21 € schließen würde und ich somit ein weiteres Aktienpaket erhalten würde. Also verkaufte ich, leicht risikoreich, einen zusätzlichen Call mit Strike 22 €. Ebenfalls kontrollierte ich ob Lufthansa Zahlen veröffentlichen würde. Dies war nicht der Fall. Jedoch habe ich trotzdem etwas übersehen… Die anderen Fluggesellschaften fingen an Zahlen vorzulegen. Diese Zahlen übertrafen die Markterwartungen und so zog auch der Aktienkurs von Lufthansa mit an. Somit schloss Lufthansa am Freitag über 21 € und mein Put verfiel wertlos. Das Problem Nun hatte ich ein Problem. Ich hatte ein Aktienpaket im Depot, mit einem Kaufkurs von 23 €. Auch wenn ich alle bisherigen Optionseinnahmen gegen den Kaufkurs rechnete,…

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